Angststörungen behandeln in Mosbach und Umgebung
Unterstützung bei Unruhe und Ängste
Angst ist eine grundlegende emotionale Reaktion, die dem Schutz des Menschen dient. Sie aktiviert das autonome Nervensystem und bereitet den Körper auf mögliche Gefahr vor.
( "Kampf-oder Fluchtreaktion").
Von einer Angststörung spricht man, wenn Angstreaktionen übermäßig stark, anhaltend oder situationsunangemessen auftreten und zu einer deutlichen Einschränkung im Alltag führen.
Ursachen für Angst
Angststörungen entstehen meistens durch mehrere Ursachen, durch einem Zusammenspiel verschiedener Faktoren.
Zu den wichtigsten gehören:
. Veranlagung
. Veränderungen im Gehirn
. Überempfindlichkeit
. Belastende Erfahrungen in der Kindheit
. Erlernte Denk- und Verhaltensmuster
. Hoher Perfektionismus
. Starke Selbstkritik
. Dauerstress
. Konflikte
. Trennungen
. Mobbing
. finanzielle Sorgen
. Überforderung
. Bestimmte Erkrankungen
. Schlafmangel
. hormonelle Veränderungen
. Alkohol / Drogen
. Angst erlernen durch schlechte Erfahrungen und Beobachtungen
Formen der Angst
Angst kann sich auf unterschiedlichen Ebenen zeigen:
Psychisch:
. Anhaltende Sorgen und ständiges Grübeln
. Gefühle von Kontrollverlust
. Innere Anspannung und Unruhe
. nervös
. gereizt
Körperlich:
. Herzklopfen, Zittern, Schwitzen
. Anspannung
. Durchfall/ Harndrang
. feuchte Hände
. Kälteschauer
. Kloß im Hals
. Ruhelosigkeit
. besorgt
. Angst sterben zu müssen
. Atemnot oder enge in der Brust
. Schwindel, Übelkeit
Verhalten:
. Vermeidung von angstauslösenden Situationen
. Rückzug aus dem sozialen Umfeld
. Sicherheitsverhalten( z.B. ständige Kontrolle)
Phobien
Phobien gehören zu den Angststörungen und sind gekennzeichnet durch eine ausgeprägte, anhaltende und situationsgebundene Angst gegenüber Objekten oder Situationen.
Ich behandle unter anderem:
. Bindungsängste
. Prüfungsangst
. Angst vor meinen Gedanken
. ängstliche -abhängige Persönlichkeit
. Verlustängste
. Generalisierte Angststörung
. Spezifische Phobien( z.B. Tiere, Höhe, Fliegen, Arzt, Spritzen)
. Soziale Phobien (Angst vor Bewertung oder negativer Beurteilung, Angst im Mittelpunkt zu stehen, Angst vor Menschen)
. Agoraphobie (Angst vor Orten oder Situationen, in denen Flucht schwierig erscheint)
Die Konfrontation mit dem angstauslösenden Reiz führt häufig zu intensiven Angstreaktionen und bis hin zu Panikattacken.
Was kann helfen?
Die Behandlung von Ängsten orientiert sich an der individuellen Situation und den zugrunde liegenden Faktoren.
Bewährte Ansätze sind unter anderem:
. Psychoedukation (erklären und verstehen der Angstmechanismen)
. Kognitive Verfahren ( erkennen und verändern der belastenden Denkmuster)
. Expositionsbasierte Methoden ( schrittweise Annäherung angstauslösender Situation )
. Fehlinterpretationen klären
. Verhaltensbeobachtung / Verhaltensexperimente
. Rollenspiele
. Skills und " Notfall-Koffer"
. Ressourcen-und stabilisierende Verfahren
. Entspannungs-und Atemtechniken
. Stabilisierung
Ziel ist es, die Selbstwirksamkeit zu stärken, Vermeidungsverhalten abzubauen und einen angemessenen Umgang mit Angst zu entwickeln.
Unterstützung
Eine professionelle Begleitung kann helfen, individuelle Auslöser und aufrechterhaltende Faktoren zu erkennen und gezielt zu bearbeiten.
Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um Ängste zu reduzieren und wieder mehr Sicherheit und Lebensqualität im Alltag zu gewinnen.
" Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst, sondern der Entschluss, dass etwas anderes wichtiger ist als die Angst"
